März 2015: Conrad.de

Die Ergebnisse spiegeln eine Stichprobe am 18. März 2015 wieder. Der betroffene Händler wurde kontaktiert und auf die Verstöße hingewiesen.

Fast alle Produkte richtig gelabelt

Bei der Stichprobe wurden insgesamt 168 Produkte überprüft.

Dabei wurde festgestellt, dass in fünf Fällen die Angaben zur Energieverbrauchskennzeichnung nicht ganz richtig waren. Hinzu kam, dass bei einem Drittel der geprüften Produkte das komplette Label und das Datenblatt fehlten. Beides ist nur für Produkte verpflichtend, die nach dem 1.1.2015 in den Markt gekommen sind. Da unserer Ansicht nach aber Verbraucher das Recht auf eine einheitliche und übersichtliche Darstellung haben, wurden fehlende Online-Label bei der Bewertung negativ berücksichtigt – unabhängig vom Datum des Inverkehrsbringens eines Produktes.

Ergebnisse insgesamt

Im Rahmen des EU-Projekts “MarketWatch” wurden europaweit 30.000 Elektronikprodukte in 243 Läden (Onlineshops und stationärer Handel) überprüft. Das Ergebnis: Etwa bei der Hälfte der Produkte war kein korrektes Energielabel angebracht.

In Deutschland waren die Zahlen etwas besser als in der gesamteuropäischen Betrachtung. Hierzulande wurden im stationären Handel 12 Prozent der vom vzbv und dem BUND untersuchten Produkte ohne Energielabel angeboten (im Onlinehandel: 2 Prozent). Falsch zugeordnete oder nicht korrekt platzierte Label gab es im Einzelhandel so gut wie keine, Onlineshops taten sich dagegen mit den neuen Regeln schwer: Hier fehlten häufig die Datenblätter.

Im stationären Handel waren Fernseher, Elektroöfen und Staubsauger die fehleranfälligsten Produktkategorien, im Onlinehandel wurden am häufigsten Weinlagerschränke, Elektroöfen und Staubsauger mit nicht korrekten oder keinen Energielabeln gekennzeichnet.

Die vollständigen Ergebnisse finden Sie hier:

MarketWatch-Report “Energy Label Display trends in Shops” herunterladen (PDF, engl.)

Direkt zu den Ergebnissen in Deutschland (PDF, engl.)