Januar 2015: Real Erfurt

Die Ergebnisse spiegeln eine Stichprobe am 14. Januar 2015 wieder. Der betroffene Händler wurde kontaktiert und für seine guten Ergebnisse gelobt.

Fast alle Produkte richtig gelabelt

Bei der Stichprobe wurden insgesamt 274 Produkte überprüft, wovon 93 in die Bewertung eingingen. Lampen und Staubsauger waren aus der Bewertung ausgenommen, da die Kennzeichnung hier nicht Aufgabe der Händler (Lampen) ist oder aufgrund der kurzen Geltungsdauer nicht verlässlich überprüft werden konnte (Staubsauger).

Dabei wurde festgestellt, dass lediglich bei einem Produkt die Kennzeichnung fehlte und bei zwei Produkten mangelhaft war. Damit waren fast alle Produkte richtig gekennzeichnet.

Ergebnisse insgesamt

Im Rahmen des EU-Projekts “MarketWatch” wurden europaweit 30.000 Elektronikprodukte in 243 Läden (Onlineshops und stationärer Handel) überprüft. Das Ergebnis: Etwa bei der Hälfte der Produkte war kein korrektes Energielabel angebracht.

In Deutschland waren die Zahlen etwas besser als in der gesamteuropäischen Betrachtung. Hierzulande wurden im stationären Handel 12 Prozent der vom vzbv und dem BUND untersuchten Produkte ohne Energielabel angeboten (im Onlinehandel: 2 Prozent). Falsch zugeordnete oder nicht korrekt platzierte Label gab es im Einzelhandel so gut wie keine, Onlineshops taten sich dagegen mit den neuen Regeln schwer: Hier fehlten häufig die Datenblätter.

Im stationären Handel waren Fernseher, Elektroöfen und Staubsauger die fehleranfälligsten Produktkategorien, im Onlinehandel wurden am häufigsten Weinlagerschränke, Elektroöfen und Staubsauger mit nicht korrekten oder keinen Energielabeln gekennzeichnet.

Die vollständigen Ergebnisse finden Sie hier:

MarketWatch-Report “Energy Label Display trends in Shops” herunterladen (PDF, engl.)

Direkt zu den Ergebnissen in Deutschland (PDF, engl.)