Januar 2015: Möbel Hübner Berlin

Die Ergebnisse spiegeln eine Stichprobe am 27. Januar 2015 wieder. Der betroffene Händler wurde kontaktiert und auf die Ergebnisse hingewiesen und hat die Verstöße mittlerweile behoben. Der Laden dürfte damit nicht mehr auffällig sein.

Insgesamt 53 Prozent waren falsch gekennzeichnet

Bei der Stichprobe wurden insgesamt 105 Produkte überprüft. Lampen waren aus der Bewertung ausgenommen, da die Kennzeichnung hier nicht Aufgabe der Händler (Lampen) ist.

Dabei wurde festgestellt, dass in acht Fällen die Kennzeichnung fehlte und in 14 Fällen fehlerhaft war. Damit waren bei der Überprüfung waren 21 Prozent der vorhandenen Produkte nicht oder nicht richtig gekennzeichnet.

Verbesserungen durchgeführt

Der Händler hat die Verstöße mittlerweile behoben und dürfte damit nicht mehr auffällig sein.

Ergebnisse insgesamt

Im Rahmen des EU-Projekts “MarketWatch” wurden europaweit 30.000 Elektronikprodukte in 243 Läden (Onlineshops und stationärer Handel) überprüft. Das Ergebnis: Etwa bei der Hälfte der Produkte war kein korrektes Energielabel angebracht.

In Deutschland waren die Zahlen etwas besser als in der gesamteuropäischen Betrachtung. Hierzulande wurden im stationären Handel 12 Prozent der vom vzbv und dem BUND untersuchten Produkte ohne Energielabel angeboten (im Onlinehandel: 2 Prozent). Falsch zugeordnete oder nicht korrekt platzierte Label gab es im Einzelhandel so gut wie keine, Onlineshops taten sich dagegen mit den neuen Regeln schwer: Hier fehlten häufig die Datenblätter.

Im stationären Handel waren Fernseher, Elektroöfen und Staubsauger die fehleranfälligsten Produktkategorien, im Onlinehandel wurden am häufigsten Weinlagerschränke, Elektroöfen und Staubsauger mit nicht korrekten oder keinen Energielabeln gekennzeichnet.

Die vollständigen Ergebnisse finden Sie hier:

MarketWatch-Report “Energy Label Display trends in Shops” herunterladen (PDF, engl.)

Direkt zu den Ergebnissen in Deutschland (PDF, engl.)